Unterschied zwischen NFC-A, NFC-B und NFC-F

Einführung


Near Field Communication (NFC) ist weltweit verbreitet und spielt eine zentrale Rolle bei der Kommunikation mit niedriger Datenrate und kurzer Reichweite. Die Kommunikation zwischen Geräten in NFC wird durch definierte Protokolle geregelt – NFC-A, NFC-B und NFC-F –, die jeweils einen einzigartigen Signalrahmen für den Informationsaustauschprozess bieten. Da NFC untrennbar mit der Radiofrequenzidentifikation verbunden ist (RFID)-Technologie, diese Signalmodi weisen Ähnlichkeiten mit RFID-Typen auf, sind aber auf bestimmte Anwendungsfälle und regionale Vorlieben zugeschnitten. Die folgende Übersicht beschreibt die Nuancen dieser NFC-Signaltypen.

 

Grundlegendes zu NFC-Signalmodi

 

NFC-A: ISO/IEC 14443A

 

  • Signaling-Stiftung: Leitet sich von ISO/IEC 14443A ab, vergleichbar mit RFID Typ A.
  • Kodierungstechnik: Verwendet Verzögerungskodierung (Miller-Kodierung) gekoppelt mit Amplitudenmodulation (AM).
  • Modulationsspezifikationen: Übertragung binärer Daten mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 106 Kbps, wobei zur Unterscheidung binärer Werte Signalpegelvariationen von 0% bis 100% verwendet werden.
  • Datenunterscheidung: Ein vollständiger Übergang zwischen den Signalpegeln weist auf binäre Informationen hin und ermöglicht so eine eindeutige Dateninterpretation.

 

NFC-B: ISO/IEC 14443B

 

  • Signaling-Stiftung: Basierend auf ISO/IEC 14443B, spiegelt RFID Typ B wider.
  • Kodierungsansatz: Implementiert die Manchester-Kodierung, eine Methode, bei der die Datendarstellung durch Übergänge statt durch statische Ebenen gekennzeichnet ist.
  • Modulationsspezifikationen: Verwendet AM bei einer subtileren 10%-Pegeländerung, um Binärdaten zu erkennen.
  • Datenunterscheidung: Binär 0 wird durch ein 90%-Signal dargestellt, aufsteigend bis zu vollen 100% für Binär 1, mit einem vorgeschriebenen Nulldurchgang in der Mitte jedes Bits zur Vereinfachung.

 

NFC-F: JIS X6319-4 (FeliCa)

 

  • Signaling-Stiftung: Basiert auf dem FeliCa-Standard unter JIS X6319-4 und stellt ein beschleunigtes RFID-Kommunikationsformat dar.
  • Regionale Präferenz: Verfügt über eine starke Präsenz in Japan mit weitverbreiteter Anwendung.
  • Nutzungsvielfalt: Integraler Bestandteil von Finanztransaktionen (Kredit-/Debitkarten), Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn-Tickets) und sicherer Identifizierung (Büros, Wohnsitze).
  • Zuverlässigkeit: Bekannt für seine Effizienz und schnelle Verarbeitung in Benutzerumgebungen mit hoher Dichte.

 

Für ein tieferes Verständnis von NFC, einschließlich Betriebsmodi, Frequenz, Datenraten, Tag-Typen, Anwendungen und Signalvarianten, kann man die umfassende NFC-Grundlagen Artikel. Diese Ressource bietet umfassendes Wissen zu NFC und erläutert, wie seine vielfältigen Anwendungen durch unterschiedliche Signalprotokolle revolutioniert wurden, die eine Reihe von Branchen und Funktionen abdecken.

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